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Im Zusammenhang mit dem Entstehen des Bergischen Fabrikantenvereins hatten die drei Gründer das so genannte „gelbe Schlößchen“, eine Villa, die dem Kaufmann Georg Halbach gehörte, aufgekauft, das seitdem Sitz des Fabrikantenvereins und des Arbeitgeber-Verbandes ist sowie vieler anderer Verbände wie etwa des Gesamtverbandes der Deutschen Werkzeugindustrie und heute des Fachverbandes Werkzeugindustrie.

Das "gelbe Schlößchen", Sitz des Bergischen Fabrikanten-Vereins

Um der drohenden Enteignung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, wurde im Jahre 1933 das Haus mit Grundstück auf eine GmbH übertragen, die treuhänderisch von Unternehmern und Wirtschaftsverbänden verwaltet wurde. Wenige Wochen vor Ende des 2. Weltkrieges im Frühjahr 1945 bestand aufs Neue die Sorge, dass das Industriehaus nach dem Krieg möglicherweise durch die Siegermächte enteignet werden könnte. Deshalb wurde das Grundstück noch in diesem Zeitpunkt von dem Remscheider Fabrikanten Hermann Mühlhoff gekauft, der es anschließend treuhänderisch für die Industrie am Ort verwaltete. Im Jahre 1950 erfolgte die Rückübertragung auf die bereits 1944 gegründete Werkzeugindustriehilfe GmbH. Auf diese Weise war das Grundstück den Remscheider Unternehmen erhalten geblieben. Die Gesellschaftsanteile werden heute von je drei Vertretern des Arbeitgeber-Verbandes und des Fachverbandes Werkzeugindustrie treuhänderisch verwaltet.

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